Schnorcheln in Griechenland

Sie möchten Griechenlands wunderschönsten Seiten kennenlernen? Dann sollten Sie unbedingt seine atemberaubenden Unterwasserwelten erkunden. Denn Griechenland eignet sich perfekt zum Schnorcheln und Tauchen. Die zahlreichen unterschiedlichen Inseln bieten dabei unendlich viel Abwechslung.

Paradiesisches Schnorcheln in blau-klarem Wasser

Glasklares Wasser und prachtvolle Buchten - Dafür sind Griechenlands Inseln (bzw. Halbinseln) bekannt. Jedes Jahr reisen Touristen nach Kreta, Rhodos und Co., um ihre bunte Unterwasserwelt mit vielen verschiedenen Tier- und Pflanzenarten zu betrachten. Die griechische Küstenlandschaft ist besonders felsig, was die Schnorchel- und Tauchgänge zu einem echten Abenteuer machen. Aber auch für Anfänger gibt es eine Reihe an wunderschöne Buchten mit seichtem Gewässer, welche sich perfekt anbieten, um die eigenen Schnorchel-Skills zu verbessern.

Von Mai bis Dezember beträgt die Wassertemperatur zwischen 19 und 25 Grad, welche optimal zum Schnorcheln und Tauchen geeignet ist.

Wir wollen sicherstellen, dass Sie keinen geheimen Spot verpassen und sich richtig auf Ihren Schnorchel-Urlaub vorbereiten können. Deshalb haben wir für Sie die wichtigsten Informationen rund ums Schnorcheln in Griechenland einmal zusammengefasst.

Welche (Halb)-Insel passt zu Ihnen?

Die Auswahl an Inseln in Griechenland ist groß. Dabei hat jede Insel ihr eigenes Flair und bietet unterschiedliche Tauch- und Schnorchel-Möglichkeiten. Egal, ob Anfänger oder Fortgeschritten – Da ist wirklich für jeden etwas dabei. Aber welche ist Griechenlands beste Insel? Und wo kann man besonders gut Schnorcheln?

Dazu haben wir Ihnen die besten Urlaubsziele in Griechenland einmal aufgelistet. Entscheiden Sie selbst, welche Insel am besten zu Ihnen passt.

Schnorcheln Griechenland

Schnorcheln auf Kreta

Kreta ist die größte Insel Griechenlands und glänzt vor allem mit ihrer vielseitigen Landschaft. Aber auch zum Schnorcheln ist sie bestens geeignet. Dazu bieten sich verschiedene Stellen an, wie zum Beispiel Agiofarango im Süden oder die Chrissi Insel, die man nur mit dem Boot erreichen kann. Der Vorteil an Kreta ist, dass man auch an windigen Tagen an vielen Stellen hervorragend tauchen und schnorcheln kann, ganz egal ob man schon Schnorchel-Erfahrung hat oder noch Anfänger ist.

Kretas Unterwasserwelt ist besonders bunt, denn die Felsen an den Küsten sind dicht bewachsen von Korallen und Anemonen. Außerdem hat man durch das glasklare Wasser eine tolle Sicht auf die Farbpracht der Tiere und Pflanzen Unterwasser.

Laut Erfahrungsberichten ist das Tauchen auf Kreta im Norden am schönsten. Ein absolut perfekter Tauch- und Schnorchel-Spot auf Kreta ist die Mononaftis Bucht bei Agia Pelagia. Neben einer unfassbar schönen Unterwasserfauna bietet diese Bucht auch noch einen traumhaften Sandstrand, an dem man sich zwischen den Tauchgängen in der Sonne baden kann.

Schnorcheln auf Korfu

Wer auch im Herbst noch schnorcheln oder tauchen möchte, sollte dies auf Korfu tun. Denn das Wetter ist im September und Oktober immer noch recht warm. Zum Schnorcheln eignet sich vor allem die nordwestliche Küste von Korfu, da es dort felsiger ist und somit spektakulärer für Taucher- und Schnorchel-Touristen. Hier empfiehlt sich zum Beispiel die Bucht von Sidari. Allerdings ist diese Küste dem Wind sehr stark ausgesetzt, wodurch es ab und an zu einem erhöhten Wellengang kommen kann. Deshalb kann man an sehr windigen Tagen in diesen Gegenden nicht schnorcheln.

An der südöstlichen Küste ist das Wasser nicht nur seichter, sondern auch ein wenig ruhiger und windgeschützter, da es sich zwischen Insel und Festland befindet. Ein schöner Ort in dieser Gegend ist zum Beispiel Paleokastritsa. Diese Bucht (und deren Nebenbuchten) bieten eine konstant gute Wasserqualität mit toller Sicht.

Schnorcheln auf Rhodos

Wenn Sie eher das Abenteuer suchen, könnte Rhodos etwas für Sie sein.

Ein Highlight bietet die Küste vor dem Ort Lindus. Dort kann man nämlich Höhlen und Kavernen beim Tauchen erkunden. Als Anfänger sollte man jedoch einen Kurs belegen, bevor man sich an solche Tauchgänge wagt. Fortgeschrittene können entweder eine Tour buchen oder sich Equipment ausleihen und es auf eigene Faust versuchen.

Eine weitere Attraktion befindet sich an der östlichen Küste von Rhodos. Dort kann man eine fünfstündige Kajak-Tour buchen bei der man an der Ostküste zwischen Felsen entlang paddelt und in verschiedenen Buchten schnorchelt.

Aber auch für ruhigere Schnorchel-Gänge hat Rhodos tolle Buchten zu bieten: Die Ladiko Bucht ist für Schnorchel-Touristen (besonders für Anfänger) ein absolutes Paradies. Sie ist ruhig und bietet zudem eine sehr gute Wasserqualität. Allerdings hat sie einen steinigen Einstieg, bei dem man unbedingt Wasserschuhe tragen sollte. Zum Schnorcheln eignet sich außerdem die Anthony-Quinn Bucht und der Gennadi Beach.

Schnorcheln auf Zakynthos

Auf Zakynthos wird es tierisch!

Denn hier befindet sich der Haupt-Nistplatz für die Karettschildkröte. Deshalb kann es passieren, dass man beim Schnorcheln plötzlich einer 50 Kilo schweren Schildkröte begegnet. An den südlichen Stränden in der Nähe von Laganas kann man außerdem Bootstouren buchen, um die Tiere zu beobachten. Karettschildkröten sind vom Aussterben bedroht, daher werden Urlauber gebeten besonders sensibel mit den Tieren umzugehen und sie auf keinen Fall anzufassen.

Ein kleiner Geheimtipp auf Zakynthos ist die Bucht Porto Limnionas im Westen der Insel. Da sich dort nur wenige Touristen aufhalten, bietet dieser Ort nicht nur einen perfekten Schnorchel-Spot, sondern auch eine kleine Rückzugs-Oase mit glasklarem Wasser und unberührten Buchten.

Schnorcheln in Chalkidiki

Wenn Sie neben dem Schnorcheln auch besonders Wert auf Strandurlaub legen, dann sind Sie auf Chalkidiki genau richtig. Denn ihre drei Halbinseln, Kassandra, Sithonia und Athos, bieten insgesamt 550 Kilometer Sandstrand. Besonders in Sithonia gibt es tolle Schnorchel-Möglichkeiten. Am besten erreicht man diesen Ort mit dem Mietwagen. Dort sollte man sich Vouyourou und Koviou Beach auf keinen Fall entgehen lassen.

Kassandra ist eine eher aufgeweckte Gegend. Hier kann man mit einem Führer in Höhlen und Tunnel schnorcheln.

Was kostet eine Schnorchel-Tour in Griechenland?

Die Kosten für Schnorchel-Touren betragen in Griechenland normalerweise zwischen 20 und 100 Euro. Dabei hängt es stark davon ab, was Sie möchten. Für 80 Euro bekommen Sie zum Beispiel auf Kreta in Chania eine dreistündige Bootstour mit Schnorchel-Gängen, die von einem Schnorchel-Guide geführt werden. Außerdem sind das Schnorchel-Equipment, sowie der Transport von und zu Ihrem Hotel mit inbegriffen.

Eine zweistündige Kajak-Tour mit verschiedenen Schnorchel-Gängen im Westen von Korfu kostet ca. 28 Euro. Darin enthalten sind die Kajakausrüstung, das Equipment zum Schnorcheln und ein Guide. Im Osten von Rhodos kostet eine fünfstündige Kajak-Tour, in der man an der Küste entlang paddelt und in verschiedenen Buchten schnorchelt ca. 87 Euro. In dem Preis sind die Kajakausrüstung, das Schnorchel-Equipment, sowie ein Picknick, ein paar Snacks und der Transport von und zu Ihrem Hotel enthalten.

Ein Kurs oder auf eigene Faust?

Zum Schnorcheln muss man nicht zwangsläufig einen Kurs belegen. Allerdings kann ein Kurs extrem hilfreich sein. Man sollte ohnehin vor dem ersten Schnorchel-Gang in einem Pool oder im seichten und ruhigen Gewässer üben. Sie sollten an unbekannten Orten bestenfalls mit einem Führer und niemals alleine Schnorcheln gehen.

Denn auch in Griechenland kann es zu Strömungen im Wasser kommen, die einen hinaustreiben können. Es kann passieren, dass man auf ein Riff getrieben wird oder keine Kraft mehr hat, um zum Land zurück zu schwimmen. Außerdem können einem Boote beim Schnorcheln manchmal gefährlich nah kommen.

Man sollte die Natur nicht unterschätzen und immer an die eigene Sicherheit und die der anderen denken, bevor man sich in das Abenteuer stürzt.

Was Sie mitbringen sollten

Damit Sie in ihrem Urlaub keine negativen Schnorchel-Erfahrungen machen, möchten wir Sie darauf hinweisen, welche Dinge Sie zu ihrem Schnorchel-Gang mitbringen sollten.

  • Eine Schnorchel-Ausrüstung

Zum Schnorcheln brauchen Sie eine sichere und zuverlässige Schnorchel-Ausrüstung. Dazu gehören eine gut sitzende Schnorchel-Maske, ein Schnorchel und Flossen, die ihnen passen.

Aber auch eine Schwimmhilfe sollte nicht fehlen. Denn besonders bei längeren Schnorchel-Touren wird die Erschöpfungsgrenze schnell erreicht. Dazu eignen sich Schwimmwesten, die speziell zum Schnorcheln gedacht sind, oder normale Schwimmwesten, die man generell für den Wassersport verwendet.

Außerdem sollte man beim Schnorcheln immer ein Signalmittel mit sich führen. Denn schnell passiert es, dass man durch den Wellengang oder die Strömung davon getragen wird und seinen Schnorchel-Partner aus den Augen verliert. Dies könnte zum Beispiel eine Signal-Pfeife oder, wenn schlechte Sicht herrscht, eine Signalleuchte sein, die man am Arm oder an der Ausrüstung befestigen kann.

Ob man sich diese Ausrüstung vor seinem Urlaub schon zulegt, ist jedem selbst überlassen. Alternativ kann man sich diese Dinge auch in jedem Schnorchel- oder Tauch-Shop in Griechenland ausleihen. Davon gibt es in den Gegenden, in denen man Schnorcheln kann normalerweise zahlreiche.

  • Schutzkleidung und Sonnencreme

Es ist wichtig, dass man sich beim Schnorcheln vor Sonnenbrände schützt, aber auch vor Kälte und Verletzungen. Daher ist ein UV-Shirt oder ein Neoprenanzug besonders gut zum Schnorcheln geeignet. Denn obwohl man eigentlich nichts anfassen soll beim Schnorcheln, kann es passieren, dass man sich an scharfen Felskanten oder Korallen schneidet, was zu ernsthaften Verletzungen führen kann. Deshalb ist es für manche Schnorchel-Ausflüge ratsam spezielle Handschuhe zu tragen.

Außerdem sollte man vor jeder Tour eine Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor verwenden. Denn besonders an der Wasseroberfläche ist die Sonneneinstrahlung extrem hoch. Deshalb holt man sich an Körperstellen, die nicht mit Kleidung bedeckt sind, schnell einen Sonnenbrand.

  • Wasserschuhe

An manchen Ufern in Griechenland können die Steine sehr rau sein. Wasserschuhe schützen die Füße beim Einstieg ins Wasser (sollte man ohne Boot schnorcheln) oder wenn man zum Beispiel das Ufer an Klippen und Steinvorsprüngen erkunden möchte.

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